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Hochzeitsbräuche und Traditionen nach der Trauung

Sobald die Trauung vollzogen ist, ist es häufig Aufgabe der Hochzeitsgäste, verschiedene Spiele und Traditionen durchzuführen. Damit soll einerseits das Brautpaar überrascht werden und andererseits sollen der Ehe Schutz und Segen zuteil werden. Es gibt zahlreiche Bräuche und Traditionen. Manche sind im ganzen Land bekannt, andere werden nur in bestimmten Gegenden durchgeführt. Hier finden Sie die gängigsten Bräuche und Traditionen nach der Trauung, mit denen Sie als Hochzeitsgast das Brautpaar überraschen können.

Blumenkinder und Reiswerfen

Schon beim Auszug der Eheleute aus der Kirche oder dem Standesamt kommen die ersten Bräuche zum Einsatz: das Reiswerfen und die Blumenkinder. Blumenkinder wurden schon vor hunderten von Jahren eingesetzt. Sie verlassen direkt vor dem Ehepaar die Kirche und streuen Blütenblätter. Der Duft der Blumen, so glaubte man früher, lockt Fruchtbarkeitsgöttinnen an. Die verstreuten Blütenblätter sollen dem Ehepaar also Kinderreichtum bescheren. Der geworfene Reis hingegen ist ein Brauch aus Asien. Auch er soll jedoch die Fruchtbarkeit der Eheleute begünstigen.

Hochzeitsbräuche nach der Hochzeit

Baumstamm zersägen

Eine erste Herausforderung, die die frisch Vermählten gemeinsam meistern müssen, ist das Zersägen eines Baumstamms. Er wird häufig direkt vor dem Standesamt oder der Kirche platziert und muss mit einer einfachen Holzsäge mit zwei Griffen gemeinsam zersägt werden. Symbolisch arbeiten sich Braut und Bräutigam damit den Weg frei. Eine weitere Bedeutung ist die der Gleichberechtigung. Denn nur wenn beide in gleichem Maße Sägen, kann der Baumstamm erfolgreich durchgesägt und damit der Weg freigemacht werden.

Herz ausschneiden

Eine noch recht junge Tradition ist das Ausschneiden eines Herzens aus einem Stoffstück. Häufig wird ein einfaches Bettlaken mit einem Herz bemalt und Braut und Bräutigam bekommen jeder eine einfache Schere. Hierbei findet ein kleiner Wettstreit statt, denn wer zuerst seine Herzhälfte ausgeschnitten hat, der hat dem Brauch nach die Hosen in der Ehe an. Ist das Herz komplett ausgeschnitten, trägt der Bräutigam seine Braut häufig hindurch.

Wenn Sie als Gast zu einer Hochzeit eingeladen sind und mit einem Hochzeitsbrauch zur Feier nach der Trauung beitragen möchten, dann sprechen Sie sich am besten mit den anderen Gästen ab. So können Sie untereinander die Vorbereitung aufteilen und im besten Fall gleich mehrere Hochzeitsbräuche organisieren. Praktisch ist es zum Beispiel, wenn die vor Ort wohnenden Hochzeitsgäste sich um die Organisation des Baumstamms kümmern und für alle Gäste den Reis zum Werfen mitbringen. Hochzeitsgäste, die von weit her anreisen, können sich zum Beispiel um das Herz zum Ausschneiden kümmern.

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