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Secondhand-Hochzeit verbreitet sich auch in Deutschland

Second Hand HochzeitBei der Secondhand-Hochzeit ist der Name Programm und obwohl es kurios klingt, ist diese Form des Heiratens besonders in den USA und in Großbritannien bereits auf dem Vormarsch. Das Prinzip ist ganz einfach: Ein Paar, das seine Hochzeit kurzfristig absagt, verkauft das Event an ein anderes Paar, das sich kurzfristig trauen möchte. Davon profitieren beide Seiten, denn das eine Paar muss keine Storno-Gebühren bezahlen und das andere Paar kann auch kurzfristig eine aufwendige Hochzeit feiern, für die sonst eine monatelange Planung erforderlich gewesen wäre. Doch was taugt so eine Secondhand-Hochzeit und für wen kommt sie eigentlich in Frage?

Typischer Ablauf bei einer Secondhand-Hochzeit

Grundvoraussetzung für einen solchen Tausch ist natürlich, dass ein Paar bereits den Großteil seiner Hochzeit geplant hat. Eine gebuchte Location, bestellte Acts zur Unterhaltung, ein geordertes Catering und viele kleinere Details werden häufig einzeln gebucht und bei einer Absage fallen unterschiedlich hohe Stornokosten an, die vorher vertraglich festgelegt wurden. Um eben diese Kosten einzusparen, sucht dann das Paar, das sich doch nicht traut, ein anderes Paar mit mehr Mut zur Hochzeit. An dieses Paar werden anschließend alle vertraglichen Pflichten übergeben und das zweite Paar kann eine bereits weitestgehend organisierte Hochzeit feiern. Gerade wenn es spontan gehen soll, kann dieser Weg durchaus Sparpotential bergen. Allerdings feiert man bei einer Secondhand-Hochzeit eben den Hochzeitstraum eines anderen Paares und kann seine eigenen Wünsche nur noch bedingt einbringen.

Ein neuer Trend aus den USA

Entwickelt hat sich die Idee, eine Hochzeit einfach an ein anderes Paar abzutreten, in den USA. Hier ist sicherlich auch der größte Markt dafür gegeben, denn in den USA gefeierte Hochzeiten haben durchschnittlich ein viel höheres Budget als in Deutschland gefeierte Trauungen. Entsprechend größer ist auch der finanzielle Verlust bei einer abgesagten Hochzeit. Eine Rolle spielt natürlich auch der Anteil der abgesagten Hochzeiten, denn je mehr bereits vollständig geplante Hochzeiten doch nicht gefeiert werden, desto größer ist das Angebot für spontan heiratswillige Paare. Ob sich dieser Trend auch in Deutschland weiter verbreitet, kann wohl nur die Zeit zeigen. Ob sich wohl auch Abnehmer für eine bereits gestaltete Hochzeitszeitung finden würden?

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